Landesstiftung Baden-Württemberg Landesjugendring Baden-Württemberg

Projekte & ihre Träger - Runde 3

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Tischkussionen

Das ist die Methode: Landjugendliche laden zu Tisch und diskutieren ("tischkutieren") über die spezifischen Qualitäten des Landlebens.

Idylle, Enge und Engagement ? Um diese Kernbegriffe kreisen die Tischkussionen; sie decken Bekenntnisse und Widersprüchlichkeiten auf bei Fragen wie "Was gefällt mir, was hält mich hier?", "Was nervt mich und treibt mich hier weg?", "Was kann und will ich verändern, was nicht?", "Bin ich gerne ein Landei - und wenn ja, warum?" Saloppe Fassung an: "Landjugend zwischen Kleingeistern, grünen Wiesen und großen Taten" Unsere Ziele sind:

  • Bewusstsein schaffen für die Lebensqualität im ländlichen Raum
  • Licht- und Schattenseiten des Landlebens und mögliche Handlungsfelder gruppenintern, mit interessanten Nachbarn, Persönlichkeiten und Entscheidungsträgern erörtern
  • Stärkung des ehrenamtlichen Engagements, indem die Lebensqualität auf dem Land bewusster vor Augen ist.

Die Tischkussionen werden begleitet durch Schulungs- und Seminarangebote.

Projektlaufzeit:
September 2005 – November 2006

Bund der Landjugend
Württemberg – Hohenzollern
(www.bdl-wueho.de)

 

 

Erzähl mir was

Im Projekt "Erzähl mir was" kommen Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren mit Obdachlosen und ehemaligen Obdachlosen ins Gespräch. Angesichts zunehmender Arbeitslosigkeit, Armut sowie der häufigeren Gewalt gegen Obdachlose regen wir zum Nachdenken über soziale Gerechtigkeit und Solidarität an. Geplant ist ein Theaterworkshop, in dem es nicht in erster Linie um die Präsentation - eine szenische Lesung - geht, sondern darum, mit theaterpädagogischen Mitteln in die Wertediskussion einzusteigen.

Aus Improvisationen, Interview und Theaterspiel entstehen Texte, die am 3. Wochenende zu einer szenischen Lesung ausgearbeitet und eine Woche später an der Württembergischen Landesbühne Esslingen präsentiert werden.

"Erzähl mir was" findet unter der Trägerschaft des Kreisjugendrings Esslingen, Jugendbüro Esslingen in Kooperation mit Kultur am Rande e. V. statt.

 

 

  Kinder und Jugendliche des Theodor-Rothschild-Hauses im Wertall

Das Theodor-Rothschild-Haus ist eine Jugendhilfeeinrichtung, die Kinder und Jugendliche mit erzieherischem Bedarf nach dem KJHG und mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen betreut und fördert. Jeder/jede dieser jungen Menschen bringt seine eigene „Wertewelt“ mit ins Theodor-Rothschild-Haus und trifft dort neben den Wertewelten der anderen jungen Menschen auf Betreuer/innen, die ebenfalls eigene Werte vertreten. Neben diesen Wertewelten bekennt sich das Theodor-Rothschild-Haus im Leitbild zu eigenen Werten.
In unserem Projekt sollen Mitarbeiter/innen und junge Menschen des Theodor-Rothschild-Hauses sich ihrer eigenen Werte bewusst werden und über diese miteinander in Austausch kommen, weiter sollen dann gemeinsame und für alle Mitarbeiter/innen und jungen Menschen des Theodor-Rothschild-Hauses gültige Werte formuliert werden.
Damit die Prozesse nach Projektende weitergeführt werden können, sollen während des Projektes Formen entwickelt werden, wie dieses erreicht werden kann.

 

 

Jugend und Beruf – Werte im Betrieb?

Vielen Jugendlichen an der Schwelle zum Berufsleben fehlt der Raum, sich über die eigene Wertewelt klar zu werden und mit ihren Bezugspersonen in Familie und Ausbildungsstätte darüber zu kommunizieren. Diese Situation bietet ein hohes Konfliktpotential: Ein Klima aus Unverständnis und wechselseitigen Schuldzuweisungen erschwert das gelingende Miteinander im Alltag und am Ausbildungsplatz.

Mit dem Projekt „Jugend und Beruf - Werte im Betrieb?“ soll ein Thema aufgegriffen werden, das Ausbilder, Lehrer und Jugendliche gleichermaßen beschäftigt. „Jugendliche haben keine Werte“ sagen die einen - „Erwachsene halten sich nicht an die Werte, die sie vorgeben zu haben“ kontern die anderen. An welchen gemeinsamen Werten kann/soll man sich orientieren?
Das Projekt wird die Teilnehmer dazu befähigen ihre persönlichen Werte zu benennen, zu reflektieren und mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen darüber in angemessener Weise in Dialog zu treten. Durch die Wertekommunikation in den Betrieben, mit Ausbildern und Vorgesetzten, werden Grundsteine gelegt für Verständnis und gelingendes Miteinander.

www.forum-jugend-beruf.de

 

 

Werte im Medienalltag

In unserer langjährigen Arbeit im Bereich Medien beobachten wir, dass es für Kinder und Jugendliche immer selbstverständlicher ist Musik, Filme und Software aus dem Internet herunterzuladen – ohne dass sie dabei ein gewisses Unrechtsbewusstsein für ihr illegales Handeln haben. Unser Ziel ist unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Thema „Werte“ und die Sensibilisierung der Jugendlichen bezüglich Internetinhalte und Nutzungsverhalten im Netz.
Unter geschlechterdifferenziertem Ansatz werden wir in getrennt geschlechtlichen Gruppen uns das Thema „Werte“ erarbeiten. Wir werden Verhaltensregeln im Netz aber auch im zwischenmenschlichen Leben entwickeln, erproben und weiter kommunizieren – in anderen Gruppen – und auch in der Öffentlichkeit.

www.kulturwerkstatt.de

 

 


Heimat²

Das Projekt „Heimat2“ (Sprich: heimathochzwei) setzt sich zum Ziel, Jugendliche mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund aus der Stadt und dem Landkreis Heilbronn zu einem reflektierten interkulturellen Dialog anzuregen und gemeinsam eine Wanderausstellung zu erstellen.
Durch das vielfältige Rahmenprogramm mit Festen, Konzerten, Lesungen und einem Wettbewerb wird für die Jugendlichen der Anreiz geschaffen, sich mit dem Thema Migration auseinanderzusetzen und eigene Ausstellungsbeiträge zu entwickeln.
In einer Reihe von Workshops werden den TeilnehmerInnen Möglichkeiten der Erforschung und Dokumentation biographischer Aspekte der Migration aufgezeigt.
Das ganz persönliche Erleben - die Geschichten vom Weggehen und Ankommen, vom Loslassen und Festhalten, vom Annehmen und Aufgeben - wird gemeinsam mit den Jugendlichen für die Öffentlichkeit aufbereitet und zu der Ausstellung zusammengestellt.
Das Projekt richtet sich ausdrücklich an alle jungen Menschen, die sich mit diesem Thema beschäftigen und dabei etwas über sich selbst und die „Anderen“, über eigene und fremde Wertewelten erfahren wollen.

www.skjr-hn.de

 

 

"Per Anhalter durchs WertAll"

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Wertekataloges, der die Arbeit des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe in den nächsten 10 Jahren prägen soll.
Partizipation wird beim Stadtjugendausschuss e.V. groß geschrieben. In den Konzeptionen der Einrichtungen und auch in den Mitgliedsverbänden ist sie ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit nach dem Motto: „Wenn es um uns geht, geht es nur mit uns!“. Deshalb entstand die Idee der Entwicklung eines Wertekataloges unter Einbeziehung von Jugendlichen aus der offenen und aus der verbandlichen Jugendarbeit. Die Jugendlichen setzen sich in mehreren Workshops mit Werten auseinander und entwickeln verbindliche, gemeinsame Werte, die die Grundlage für den Wertekatalog bilden, der am Ende des Projekts von der Vollversammlung des Stadtjugendausschuss e.V. beschlossen wird.

www.wertall-karlsruhe.de

 

 


Sturm & Klang

Was ist Sturm & Klang?
„ Sturm & Klang“ ist ein globalisierungskritisches Jugendfestival. An einem Samstag im Frühjahr 2006 werden Workshops zu verschiedenen Themen, ein globalisierungskritischer Stadtrundgang durch Reutlingen und Live-Musik mit drei passenden Bands hintereinander und miteinander verbunden stattfinden.
Das Projekt
Das Projekt „Sturm & Klang“ besteht in der thematischen Erarbeitung, der organisatorischen Vorbereitung und der praktischen Durchführung des Festivaltages. Die Projektgruppe umfasst Jugendliche und auch einige junge Erwachsene. Im Vorfeld werden Kooperationen mit Schulen, einzelnen LehrerInnen und außerschulischen Bildungsträgern auf- bzw. ausgebaut.
Warum Sturm & Klang
Die weltweiten Veränderungen der letzten 15 Jahre haben bei vielen Menschen, insbesondere auch bei Jugendlichen, den Eindruck hinterlassen, dass die Dinge nicht mehr durchschaubar und auch nicht mehr steuerbar sind. Wo Orientierung schwer fällt, ist Engagement auf dem Rückzug. Und in einer Gesellschaft, in der Spaß als oberste Maxime gepriesen wird, rückt Nachdenken und sich für sich und andere Einsetzen in den Hintergrund.
Ziele und Inhalte
Ziel des Projektes und des Festivals ist es deshalb, Nachdenken und Spaß haben miteinander zu verbinden. Jugendliche sollen dazu motiviert werden, sich mit den weltweiten Problemen, ihren Ursachen und ihren Folgen auseinander zu setzen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeit gemeinsam mit anderen einzumischen.
Die Workshops werden dazu Informationen anbieten, aber gleichzeitig auch Raum für gemeinsame Diskussion und für die Erarbeitung eigener Sichtweisen geben.

 

 

 

Jugend Macht Markt

Netzwerke regionalen Wirtschaftens als Auffangsystem für jugendliche Globalisierungsverlierer wird bei der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH in Göppingen durchgeführt. Jugendliche Bildungsverlierer, die in verschiedenen Fachbereichen bei der SAB beschäftigt und qualifiziert werden, stellen ihre Werte, ihre Wünsche und Vorstellungen in „wertvollen“ Kunstwerken und in einem Theaterstück dar. Das über Jahre aufgebaute Netzwerk der SAB in der Region ( von der Agentur für Arbeit über IHK oder Landwirtschaftsamt bis zu den Kunden der Hauswirtschafts-, Landwirtschafts-, oder Gartenbauprojekte) als auch überregionale Beziehungen (Sozialministerium, Landwirtschaftsministerium oder Uni Siegen als wissenschaftliche Begleitung) wird systematisch erfasst und die Partner für die Projektidee gewonnen. Die wissenschaftliche Projektbegleitung erarbeitet den Nutzen sowie den „Geldwert“, den eine Region von lokalen Bündnissen hat und erarbeitet neue Ideen und Visionen. Am Ende steht ein Fachtag zum Thema, in dem die Jugendlichen ihre Ergebnisse einem hochkarätigen Publikum wichtiger regionaler und überregionaler Akteure präsentieren. Ergebnisse des Projektes werden vorgetragen und diskutiert und weitere Visionen und Umsetzungsstrategien geplant.

www.staufen.paritaet-bw.de

 

 


Respect

Obwohl Jugendliche untereinander selbst Schlagworte wie "Respekt", "Peace" ganz hoch halten und nach dem Vorbild ihrer Hip Hop Idole diese Schlagworte immer betonen, zeigen sich jedoch in ihren tatsächlichen Lebens- und Verhaltensweisen ganz andere gültige Werte (Gewalt, Unterdrückung, Lügen usw.). Mit dem Projekt "Respect - Jugendliche zwischen formulierten Werten und gelebtem Alltag" wollen wir Jugendlichen Wege aufzeigen ihre Identität innerhalb dieser Diskrepanz zu finden. Dabei sollen sie zunächst den Begriff "Werte" für sich selbst definieren und sich ihrer eigenen Werte bewusst werden. Im zweiten Schritt sollen sie erkennen, dass unterschiedliche Wertesysteme existieren und auch außerhalb ihrer Gruppe eine Gültigkeit haben. Die Erfahrungen und Lernergebisse aus dem Projekt werden Jugendliche zum Ende des Projektes in einem Theaterstück und (Dokumentations-)Film umsetzen.

www.Projekt-Respect.net

 

Qualirucksack

Ausgehend von der Lebenssituation Jugendlicher soll ein ,QUALI-Rucksack' entwickelt werden, in welchem Materialien zur Selbsterfahrung, Teamfähigkeit und Lebensplanung enthalten sind. Die Materialien sollen für die Zielgruppe ansprechend aufgearbeitet und erprobt sein und von anderen Einrichtungen und Institutionen weiterverwendet werden können. Die Materialien sind dabei mit der fachlichen Kompetenz der Wirtschaft, der Sozialarbeit und der offenen und verbandlichen Jugendarbeit, sowie mit Beteiligung der betroffenen Jugendlichen zu erstellen und zu gestalten. Hinsichtlich der Zielgruppe ist der ,QUALI-Rucksack' erlebnis- und handlungsorientiert zu gestalten und mit konkret erfahrbaren Aktionen und definitiven Zielformulierungen (,Ich möchte - bis dann - folgendes - auf dem Weg - erreichen') zu verknüpfen

www.qualirucksack.de

 

 

"Schöne Körper - heile Welt?!"


Körpererleben und Körperaneignung von Mädchen und Jungen im Spannungsfeld von Körperkult und Selbstabwertung - ein gesellschaftliches Phänomen
In diesem Projekt wird mit Mädchen und Jungen unterschiedlicher Altersstufen zunächst geschlechtsgetrennt und in der Zusammenführung dann koeduktativ gearbeitet. Ziel und Inhalt der Arbeit in den jeweiligen Projektgruppen ist die Reflexion individueller Wertvorstellungen von Schönheit und Körpergestaltung sowie eigener Zugänge zu Selbstwert und Selbstakzeptanz. Der Zusammenhang von individuellen Schönheitsbildern und gesellschaftlichen Entwicklungen und Interessen wird aufgezeigt. Damit wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass Körperkult, Schlankheitswahn, gestörtes Essverhalten - die Fixierung auf die äußere Erscheinung, kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Phänomen ist. Es werden Anregungen für persönliche und gesellschaftliche Maßnahmen erarbeitet und diskutiert, die ergriffen werden müssen, um sich gesund und selbstwertstark entwickeln zu können.
Die Ergebnisse werden von den TeilnehmerInnen fotografisch dokumentiert und im Sommer 2007 im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

www.maedchengesundheitsladen.de

 

 


LebensWerte


Unter dem Motto "dem Leben begegnen" starten die Caritas und der BDKJ in der Diözese Rottenburg – Stuttgart das Freiwilligendiensteprojekt "engagiert-plus", das schon in der Diözese Freiburg erfolgreich eingeführt wurde. Als Herausforderung haben sich die Planer die Entwicklung eines neuen Bildungskonzeptes für die Freiwilligendienste gestellt, welches die Wertentstehung und Wertentwicklung der Freiwilligen während ihres Dienstes untersuchen, erörtern und bewusst machen soll. So stehen die Bildungsveranstaltungen unter dem Titel "LebensWert". Schon der Titel bietet die provokative Frage nach Dem, was als wertvoll erachtet wird, um es als lebbare Wertorientierung dem eigenen Lebensvollzug grund zulegen.

www.engagiert-plus.de

 

 

ReSpektakel – ein Theaterprojekt für Mädchen

Durch das Theaterspiel und durch Experimentieren unter fachkundiger Anleitung lernen Mädchen, sich selbst und ihre Themen auszudrücken und ihr
Körper- und Selbstbewusstsein zu stärken.
Außerdem erfahren sie durch das Rollenspiel, wie man sich in andere Menschen hineinversetzen kann, um andere Sichtweisen verstehen und nachvollziehen zu können. Das Theaterstück entsteht während der Projekttage aus eigenen Ideen. Als Rahmenthema haben wir „Respekt“ gewählt, um die Mädchen dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es ist, sich selbst und anderen Respekt entgegen zu bringen und diesen auch von anderen einzufordern.

www.frauenfuerfrauen-lb.de

 

 

KSJ-Wertenbummler

Der KSJ Diözesanverband veranstaltet eine Wertenbummlertour durch sämtliche Stadt- und Schulgruppen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. An jeder Station werden mit verschiedener Methodik Bausteine zu je einem bestimmten Wert mit Jugendlichen und ein Baustein mit Kindern bearbeitet. Diese Auseinandersetzung schärft das Interesse der Jugendlichen sich mit Werten zu beschäftigen und qualifiziert sie in ihren Verantwortungsbereichen selbst Werteimpulse zu setzen.
Eröffnet wird die Wertenbummlertour mit einer großen Werteaktion des Verbands im Oktober 2005. Dabei werden Werte per Flaschenpost in die Welt losgeschickt. Abgeschlossen wird die Tour im folgenden Jahr mit einer Ausstellung auf der Marienburg Niederalfingen, dem Bildungshaus der KSJ.

http://ksj.drs.de

 

 

Das bin ich mir wert…

…ist ein Projekt für Mädchen und junge Frauen. Durchgeführt wird es von IN VIA, Katholische Mädchensozialarbeit, Erzdiözese Freiburg. Folgende Themen werden bearbeitet: Körperbewusstsein, -wahrnehmung, Ernährung, Reflexion des eigenen Essverhaltens, Schönheitsideale (und damit die Themen Magersucht, Esssucht und Bulimie), Medien und die Manipulation (mit) derselben. Werte und Leitgedanken werden herausgearbeitet und die Diskussion wird verbandsweit angestoßen.

www.invia-freiburg.de

 

 

Wertbar

Mit der „Wertbar“ entwickelt der Kreisjugendring Rems-Murr e.V. sein WertAll-Projekt weiter. Der KJR schafft einen konkreten Rahmen in Form einer mobilen Bar (selbst gezimmerte, mobile Bar, alkoholfreie Cocktails und selbst gemachte Snacks) mit der ein ehrenamtliches Team, das zuvor mit pfiffigen Methoden geschult wurde, durch den Rems-Murr-Kreis tourt. Vor Ort wird hiermit ein wertschätzender Rahmen geschaffen, der die Diskussion und den Austausch zwischen Generationen und/oder Jugendlichen unterschiedlicher Lebenslagen in konkreten Konfliktsituationen oder zu kommunalpolitisch relevanten Themen ermöglichen und erleichtern soll.

www.kjr-rm.de

 

 

Zukunft der Jugend im Ländlichen Raum - WERTVOLLES Leben auf dem Land

Mit dem Projekt „Zukunft der Jugend im ländlichen Raum – WERTVOLLES leben auf dem Land“ soll eine Wertekommunikation innerhalb unseres Verbandes und darüber hinaus in Gang gebracht werden. Im Rahmen eines Zukunftswochenendes erhalten die Mitglieder unseres Verbandes die Möglichkeit, sich über die Werte in der Landjugendarbeit zu informieren und sich untereinander und mit anderen auszutauschen. Diese Wertekommunikation soll den Prozess der laufenden Verbandsentwicklung weiter voranführen. Als Abschluss des Projektes soll ein Wertepapier entstehen, welches dokumentiert für welche Werte sich die Landjugend zukünftig einsetzen will.

www.landjugend.de/suedbaden

 

 


Was heißt hier wichtig?
Werte / Jugend / Medien“

Jugendliche, Wertediskussion und Film

Diskussionen über wichtige Werte finden unter Jugendlichen heute anders statt als noch vor 10 Jahren – aber sie finden statt. Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Zukunftsperspektiven der Gesellschaft, nach solidarischem Zusammenleben, nach dem Zustand der Erde, nach Glauben und Religionen, nach Heimat und Familie begleiten Jugendliche – auch wenn diese Fragen sehr oft verklausuliert, für Erwachsene schwer verständlich, negativ oder „obercool“ gestellt werden und nicht automatisch mit einer zielstrebigen Suche nach Antworten oder gar praktischem Engagement verbunden sind.

Im Projekt produzieren Jugendliche beiden Geschlechts, unterschiedlicher Herkunft, Bildung und Religion einen Film (ca. 30 Minuten) über ein oder mehrere prägende Themen innerhalb der „Wertediskussion“. Das oder die konkreten Themen sind nicht von vorne herein festgelegt, sie sollen von den Jugendlichen unter Anleitung von Pädagogen erarbeitet werden.

 

 

Spiel „Alles Gute II“

Das Spiel „Alles Gute“ ist eine Spiel, bei dem durch vorbereitete Fragenkärtchen Jugendliche unter fachmännischer Anleitung über wichtige religiöse, ethische und gesellschaftliche Fragen diskutieren. Nach der sehr erfolgreichen ersten Runde kam aus dem Teilnehmerkreis die Idee das Spiel inhaltlich zu erweitern und speziell auf die folgenden Themenbereiche zu fokussieren:

• Wissenschaft und Glaube an Gott – Begriffe die sich ausschließen oder ergänzen
• Medizin (Sterbehilfe, Klonen, etc.)
• Psychologie

Dazu werden u.a. externe wissenschaftliche Referenten eingeladen, die Wertediskussionen mit den Jugendlichen führen.

Ein weiterer Projektansatz stellt die Grundstufe der Ausbildung von Multiplikatoren dar. Aus den interessierten Teilnehmern werden Multiplikatoren ausgebildet, die selbstständig auch in anderen Jugendorganisationen das Spiel in entsprechend jüngeren Gruppen von Kindern und Jugendlichen durchführen können. Die Durchführung des Spiels, das die christliche Ethik als Grundlage hat, erfordert in seinem ganzen Umfang pädagogische sowie religiöse Erfahrung und psychologisches Grundwissen.

Die erworbenen Kompetenzen können die Teilnehmer in ihrem späteren beruflichen und sozialen Leben zur Bewältigung von Konflikten sowie zur Verbesserung sozialer Fähigkeiten einsetzen.

Dostojewski – Werte für die Jugend der heutigen Zeit

Die Jugendlichen, die aus dem russischsprachigen Kulturkreis zu uns kommen, haben in ihrer Heimat gelernt, sich die moralischen Werte hauptsächlich aus den literarischen Werken anzueignen, da die religiöse Erziehung z.T. erst im (Wieder-)Entstehen ist. In der neuen Umgebung geraten sie in ein Umfeld, in dem die eigene Literatur nicht mehr in diesem Maße zugänglich ist, so dass diese die erzieherische Rolle nicht mehr im erforderlichen Umfang erfüllen kann.

Aus der literarischen Welt Dostojewskis lassen sich grundlegende Werte und Normen ableiten, die heute den Jugendlichen entscheidende Impulse für ihre Lebensgestaltung geben können.

Dostojewski, der einer der herausragenden Repräsentanten der osteuropäischen Wertewelt ist, bereichert – im besten Sinne eines Ost- West Austausches – die Werten von westlichen Jugendlichen, die wir im Projekt mit einbeziehen.

Es werden regelmäßige Vorlese- und Besprechungsrunden sowie kreative Erzählwerkstätten abgehalten. Dazu sind namhafte Dostojewkiexperten als Referenten gewonnen worden.

Durch die Arbeit, die die Aktivität der Jugendlichen selbst aufweckt, werden sprachliche Kompetenzen erworben, die dauerhaft die eigene Biographie beeinflussen können.

 

 

Stille Jungs

(Förderverein Anne-Frank-Schule, Freiburg)

Ziel des Projekts "Stille Jungs" ist die Entwicklung von Methoden, um
6-16jährigen Jungs Erfahrungen von Stille und Meditation zu ermöglichen.
Die Methoden werden mit Jungs und unter Hinzuziehung von erfahrenen Praktikern (z.B. aus den Kampfsportarten, Meditationslehrer) in der Praxis entwickelt, in Testgruppen evaluiert und gefestigt und schließlich als Fortbildung und Handreichung für die Jugendarbeit multipliziert. Die Methode soll wirkungsvoll sein, aber ohne komplizierte Vorbereitungen in der Arbeit mit Jungs umsetzbar.
Überprüfbar durch Evaluation der Jungs, Eltern und/oder Lehrer.

 

 

„Werte im Gepäck II“

(Naturfreundejugend Baden)

Alles ist Bewegung – Werte entscheiden über die Richtung!

Die Landeskinder- und Landesjugendleitung Baden hat Werte im Gepäck und ist damit bis zum Pfingstcamp 2007 im eigenen Landesverband unterwegs.

Wir werden an vielen Orten die Gruppenleitungen der Kinder- und Jugendarbeit der Naturfreunde intensiv ausbilden. Sind die alten Werte überholt? Braucht es ganz neue Ansätze in der Leitungsarbeit der Naturfreundekinder- und jugendarbeit?

Die „alten Werte“, wie

  • Freundschaft, Solidarität und Toleranz in der Gruppe,
  • Die Liebe zur Natur,
  • Ein demokratisches Miteinander der Generationen und Geschlechter sowie
  • vielfältiges, kulturelles Schaffen
  • internationale Begegnungen

sind einige der Werte, die bei den Naturfreunden in der Vergangenheit lebendig wurden.

Sind sie noch zukunftsfähig und können sie heute Kindern und Jugendlichen noch Orientierung und Sinn geben? Können Kids heute noch etwas mit der alten Richtung der Bewegung anfangen? In welche zukünftige Richtung sollen die Leitungsgremien unserer Naturfreundekinder- und jugendgruppen weitergehen?

Braucht es neue Werte, die ein moderner, an Kinderrechten orientierter Verband und seine Leitungsgremien mit Leben füllen muss, damit Kinder und Jugendliche bei den Naturfreunden aktiv werden wollen und sich wohlfühlen?

Es wird viele Begegnungen geben, bei denen ein lebendiges Werteschaffen stattfindet. Und darauf freuen wir uns.

Das Ergebnis werden wir im Rahmen des Landespfingstcamps 2007 vorstellen: Eine Reise von der Vergangenheit in die Zukunft.

 

 

Jungenfreizeit Brodlhütte

Der Stadtjugendring Biberach wird zusammen mit seinem Kooperationspartner Jugend Aktiv e.V. eine Jungenfreizeit auf der Brodlhütte im Allgäu anbieten. Das Angebot richtet sich an Jungs im Alter von 13 -16 Jahren welche die örtliche Haupt- und Förderschule besuchen.
Auf der Freizeit wird der Versuch unternommen sich dem Thema „Mann sein“ auf eine sehr direkte Art und Weise zu nähern. Die Aktion findet auf einer spartanischen Waldarbeiterhütte statt. Wasser nur vor der Hütte, Plumpsklo, kein Strom und gekocht wird auf dem Holzherd. Während der Freizeit werden einerseits Jobs für den Förster erledigt und andererseits Freizeitangebote gemacht. Auf den ersten Blick also eine Freizeit für „echte Männer“, die axtschwingend die Gefahren des Bergwaldes meistern.
Auf den zweiten Blick jedoch bietet sich hier die Möglichkeit stereotype Rollenzuweisungen mit der Realität zu konfrontieren. Wir werden uns auf die Suche danach begeben was einen Mann „wertvoll“ macht, welche Werte auf einer Berghütte gelten und ob sich diese im Alltag der Jungs wiederfinden.

 

 

„Ich bin hier und dort!“

Für Mädchen mit Migrationshintergrund soll Raum geschaffen werden für den Austausch und die Auseinandersetzung untereinander und mit Fachfrauen.

Dazu treffen sich drei parallel laufende Gruppen von Mädchen mit Migrationshintergrund kontinuierlich, über ein Jahr hinweg, mit Fachfrauen um verschiedene Themen/Module zu durchlaufen.

Honorarkräfte mit Migrationshintergrund, die den Sprung in die hiesige Gesellschaft erfolgreich geschafft haben und „hier und dort“ um die traditionellen und religiöse Werte Wissen, können den Mädchen den Weg aufzeigen ihr Leben selbst zu gestalten.

 

 

Generationen im WertAll ein Theaterprojekt

Über das Theater spielen, die Entstehung des Stückes, setzen Jugendliche und Senioren sich mit ihren eigenen Werten und den Werten der anderen Generation auseinander. Spielerisch durch verschiedene Körperübungen, durch die thematische Auseinandersetzung und ständiges angefragt werden, entstehen Szenen, Begebenheiten, Geschichten, Erlebtes, welche zusammen eine Theateraufführung ergeben werden.
Beide Seiten werden in dem Projekt aufgefordert die Perspektiven zu wechseln.
In vielen Begegnungen zwischen Alt und Jung stehen verschiedene Werte im Vordergrund oder gar dazwischen.
Warum verhält „die Jugend“ sich so, ist denen gar nichts mehr wert?
Ich versteh „den Alten“ nicht, warum macht er denn so ein Theater daraus?
Kannst Du ohne Handy nicht mehr leben?
Wieso soll ich denn am Sonntag in die Kirche gehen?

www.caritas-fils-neckar-alb.de
www.generationenimwertall.de

 

 

Görls Menti

" Görls-Menti" ist ein Qualifizierungsprojekt für Mädchen und junge Frauen für ihr ehrenamtliches Engagement.
Das Motto dieses Projektes ist „Wer anderen Orientierung gibt, braucht selbst Orientierung“

Aber was heißt das? An wem orientieren wir uns und weshalb? Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, wer bleibt mir in Erinnerung und wodurch? Welche Werte will ich anderen weitergeben, welche Werte gibt Mädchenarbeit heute an Mädchen und junge Frauen weiter?

Im Rahmen von „Görls Menti“ entwickelt Görls e.V. eine mädchengerechte passgenaue Qualifizierung in mehreren Modulen. Durch die gezielte Einbindung von Fachfrauen, als Vorbilder und Vermittlerinnen werden Wege und Werte diskutiert und reflektiert, die als Grundhaltung in die ehrenamtliche Tätigkeit der Mentorinnen einfließen. Ferner werden in den Modulen rechtliche und gruppenpädagogische Inhalte vermittelt, die für eine Gruppenleitung notwendig sind.
Die Mentorinnen werden darin unterstützt eigene Aktionsfelder zu entwickeln und bieten Mentorinnenprojekte im Rahmen von Mädchengruppen, Freizeiten, Aktionen Und Veranstaltungen an.

www.maedchenprojekte.de

 

Was wäre, wenn …

Es geht um Schulden und Staatsbankrott, um Arbeitslosigkeit und Pisaverlierer, um Zukunftsperspektiven und Generationengerechtigkeit.
… noch konkreter!?
Konkret wollen wir für folgende Fragen Fakten und Antworten suchen:
- Was wäre, wenn der Staat bankrott wäre? Wie würde sich dies in unserer Region auswirken? Wo würde zuerst gespart?
- Was wäre, wenn nur noch die besten Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsplatz bekommen?
- Was wäre, wenn Jugendliche bis zum 30ten Geburtstag bei ihren Eltern leben müssten?

Nach einer Informationsveranstaltung nehmen Jugendgruppen und Einzelpersonen an einem Aktionswochenende ( 4/5.März 2006) teil . Die Aktionen werden (z.B. Kurzfilm, Trickfilm, Theater, Zukunftswerkstatt, Cyberdingen…) von einem Fachmann bzw. Fachfrau begleitet.

Die Ergebnisse werden am Abend vor Politikern und interessierten BürgerInnen vorgestellt.

Organisiert wird die Aktion von der BUND Jugend Biberach, der Kreisjugendreferentin, dem Stadtjugendring und der Jugendkulturhalle Abdera.

www.jugend-checkt-zukunft.de

Projektdokumentation als PDF