Landesstiftung Baden-Württemberg Landesjugendring Baden-Württemberg

Projekte & ihre Träger - Runde 2

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„Dein Porsche und mein Fahrrad – vom Glück der großen und kleinen Stars“

Die Idee
Jugendliche aus benachteiligenden Lebensverhältnissen setzen sich mit Werten ihrer Idole und Stars – materiellen wie inneren - auseinander und stellen einen Transfer dieser Wertvorstellungen zu ihren eigenen Werten her.

In einem mehrmonatigen Prozess sollen diese Werte näher betrachtet und auf ihre Bedeutung für zufriedenstellende Lebensentwürfe hinterfragt werden.

Eine Redaktionsgruppe, bestehend aus beteiligten Jugendlichen und Projektteam wird die Ausgestaltung des Projektes, die Vorbereitung und Durchführung von Interviews und die Zusammenstellung und den Schnitt der Video- und Tonaufnahmen maßgeblich begleiten.

Als besonderer Anreiz zu einer intensiven Auseinandersetzung sollen die beteiligten Jugendlichen reale „Stars“ über ihre Werte und ihre persönlichen Vorstellungen vom „Glück“ befragen. Hierfür konnte der in der ersten Fußball-Bundesliga vertretene Sportclub Freiburg zur Mitwirkung gewonnen werden.

Aus den verschiedenen Video- und Tonaufnahmen in Form von Interviews, Staraussagen aus TV, Presse und Radio und Aufnahmen der Jugendlichen in ihrem direkten Lebensumfeld werden ein Gesamtvideo sowie ein Radiobeitrag erstellt, die bei einer Abschlußveranstaltung für alle Beteiligten und Interessierten präsentiert werden.

Jugendhilfswerk Freiburg e.V. Sozialtherapeutische Jugendarbeit
( www.jugendhilfswerk.de )

 

 


„Groß – Stark – Fürsorglich“

In unseren Berufshilfeprojekten beschäftigte männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund, setzten sich mit behinderten Jugendlichen in ganz anderen Lebenslagen auseinander.

Dazu konnte die Lebenshilfe Aalen e.V. als Kooperationspartner gewonnen werden.

Die Jugendlichen wurden auf die Begegnung mit den Behinderten vorbereitet, und begleitet. Es wurden dabei gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie z.B. Kegeln unternommen. Die behinderten Menschen beeindruckten dabei unsere Jungendlichen mit ihrer Offenheit, Gastfreundschaft und Lebensfreude.

Als weiteren Projektbaustein haben die Jugendlichen der Integra einen sinnstiftenden Einsatz für die behinderten Menschen geleistet, bei welchem sie ihre Stärken und Kompetenzen einbringen konnten. Die Bewohner der Lebenshilfe durften sich für ihre Wohngruppen Möbel wünschen, welche die Jugendlichen in unserer Schreinerei für sie herstellten.

Während des gesamten Projekts wurde begleitend das Thema Werte thematisiert.

Gegen Ende der Projektzeit kristallisierten sich bei den Projektteilnehmern, als für sie besonders wichtig, folgende Werte heraus:

- Respekt und Achtung vor anderen

- Glück und Lebensfreude

- Teamfähigkeit

- Offenheit

- Sinn in seiner Arbeit finden

Integra gGmbH
( www.integra-ggmbh.org )

 



„Back to the future“ – eine Zeitreise von Mädchen und Jungen durch kontroverse Lebensweisen eines Jahrhunderts

Das Projekt „Back to the future“ will persönliche Auseinandersetzungsprozesse hinsichtlich Rollen, Leitbildern und Werten anstoßen und Mädchen und Jungen in der Entwicklung individueller Lebensvorstellungen, eigener Lebensplanung und auch Zukunftsvisionen unterstützen. Die Aspekte Geschlecht, Interkultur und Generation bilden wesentliche Grundlinien dieser Auseinandersetzung.

Durch persönliche Reflexionsprozesse aber auch gestalterisch-kreative Arbeit werden Mädchen und Jungen für den Wandel von Lebensvorstellungen und die mögliche Vielfalt von Lebensweisen sensibilisiert.

Das Ganze „passiert“ in einer Art Zeitreise, indem Mädchen und Jungen aus verschiedenen Jugendverbänden mit unterschiedlicher Herkunft den Blick auf frühere Lebensweisen und -vorstellungen älterer VerbandsvertreterInnen oder auch Großeltern richten.

Foto-Recherchen und -bearbeitung, Interviews und journalistische Tätigkeiten dienen dabei als Handlungs-Elemente für den Austausch und die Reflexion. Das Erlernen der dafür notwendigen Techniken wie etwa Interview-Führung, Fotografie und Journalistik ist Teil des Projekts, – ebenso die Organisation von Ausstellungen.

Denn am Ende des Projekts entsteht – in Eigenregie der Jugendlichen – eine Teilausgabe der Stuttgarter Jugendzeitung „YAEZ“ und eine Ausstellung in Text und Bild.

www.sjr-stuttgart.de/back_to_the_future.html

und

„Seminar: Stadterkundung im Spannungsfeld zwischen Geschichte und politischer Jugendbildung“

Ehrenamtliche aus dem Arbeitsbereich der politischen-historischen Jugendbildung, nehmen vom 1. Oktober bis 3. Oktober an einem auf sie abgestimmten Seminar, „Stadterkundungen im Spannungsfeld zwischen Geschichte und politischer Bildung“, geleitet von Fachkräften der pädagogischen Abteilung des Fritz-Bauer-Instituts, in Frankfurt teil. Dort bekommen Sie die Möglichkeit mit pädagogischen Fachkräften aus dem Projekt „Konfrontationen“ die didaktischen und methodischen Grundlagen ihrer Arbeit zu überprüfen und somit zu Gunsten der jugendlichen Teilnehmer/innen weiter zu entwickeln und die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit zu sichern.

Dem Projekt „Konfrontationen“ liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass Bildungsarbeit über die Geschichte des Nationalsozialismus und besonders des Holocaust überdacht werden muss und neuer Impulse bedarf.

Der Kontext der Auseinandersetzung mit Geschichte und Wirkung des Holocaust in einer Gesellschaft, die immer mehr durch das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und historischen Hintergrund geprägt ist, stellt die besondere Schwierigkeit und Chance dieser pädagogischen Aufgabe und Herausforderung an die Fortbildung dar.Vor dem Hintergrund ergeben sich grundsätzliche Fragen für die politisch-historische Bildung, diese gilt es als Chance des Lernens und der Wertekommunikation und Wertevermittlung aufzugreifen und in die bestehenden Konzepte zu integrieren.

Links:
www.sjr-stuttgart.de/fachbereich_polit_hist_jugendbildung.html
www.fritz-bauer-institut.de

Stadtjugendring Stuttgart e.V.
( www.sjr-stuttgart.de )

 

 

"Das Wertepaket"

Der Wertekodex, der hinter politischem Handeln steht oder stehen sollte, ist in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem auch bei Jugendlichen weitestgehend abhanden gekommen. Dass Politik – in Inhalten und Methoden – Kommunikation, Umsetzung und Ausgleich von Überzeugungen, Interessen und damit die permanente Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen bedeutet, ist angesichts des schlechten Images der Politik stark in den Hintergrund gerückt.

Dieser Zustand ist bedenklich und bedeutet für unser Projekt, dass wir Jugendliche in den Diskurs über Werte wie Verantwortung, Solidarität, Fairness, Toleranz, Vertrauen… führen wollen. Jugendliche sollen untereinander diskutieren, aber auch mit Erwachsenen gemeinsam.

Dafür schaffen wir den Rahmen. Wir schaffen Gelegenheiten, bei denen sich Jugendliche unterschiedlicher Szenen und Kulturen untereinander und mit Erwachsenen unterschiedlicher gesellschaftlicher Strömungen begegnen und über Werte ob im kleinen oder großen diskutieren können. Aus diesen Begegnungen werden Projekte entstehen, die wir begleiten.

Kreisjugendring Rems-Murr e.V.
( www.kjr-rems-murr.de )

 

 

 

„Kultig, jung, geistreich – die KjG ist wertvoll!“

Das „Wertall-Projekt“ dient einer klareren Positionierung und Schwerpunktsetzung für den Verband im Zuge einer inhaltlichen Ausrichtung.

Innerhalb des Projektzeitraums wird Folgendes umgesetzt: Erstellung einer eigenen Homepage mit verschiedenen WertAll-Planeten. Diese beinhalten z.B. „Werte-Foren“, Methodenvorschläge, Zitatesammlung zu Werten usw. (www.wertall.kjg-drache.de). Des Weiteren erhalten Kinder- und Jugendgruppen, die sich auf Kirchengemeindeebene beteiligen, Infopakete mit Vorschlägen für Gruppenstunden und für eine kreative Werte-Mitmachaktion. Um das Thema „Werte“ nachhaltig im Verband zu verankern wird eine Kindergruppenstunde sowie eine Einheit in der Gruppenleiterausbildung erstellt. Studienteile auf den Diözesankonferenzen sowie thematische Ausgaben der Mitgliederzeitschrift „Drache“ gewährleisten eine breite Beteiligung. Zum Abschluss wird am 18.06.2005 ein „Werteaktionstag“ in der „halle“ in Reichenbach/Fils stattfinden. Geplant sind z.B. ein Podium (u.a. mit Weihbischof Renz, Diözesancaritasdirektorin Irme Stetter-Karp, Ordinariatsrätin a. D. Therese Wieland), Workshops, Kinderprogramm, Preisverleihung, Konzert mit W4C und anschließende Party. Dazu werden alle beteiligten Gruppen und weitere Interessierte geladen. An diesem Tag soll über den Förderverein Thomas Morus e.V. auch ein Austausch mit Ehemaligen über „Werte in der KjG damals und heute“ ermöglicht werden.

KjG-Diözesanstelle Rottenburg-Stuttgart
( www.kjg-drache.de )

 

 

 

„Sport ist wert(e)voll“

Erziehung von Kindern und Jugendlichen und Wertevermittlung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die einzelne Personen ebenso wie Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, übernehmen müssen. Im Gesamtrahmen dieser Aufgabe übernimmt jeder seinen Teil, so auch der Sport. Bei entsprechender Ausrichtung der sportlichen Angebote und Qualifizierung der Vereinsmitarbeiter/innen fördert der Sport Selbstwertgefühl, Entfaltung der Persönlichkeit, Erfahren von Grenzen, gesellschaftliche Integration, Gemeinschaftssinn und ehrenamtliches Engagement und damit verbunden soziale Werte wie Kommunikation, Kooperation, Konfliktfähigkeit, Hilfeleistung, Vertrauen etc. Das Projekt "Sport ist wert(e)voll!" ist in drei Teilbereiche aufgegliedert:

  • Das Symposium ist eine Fortbildungsmaßnahme zur Erziehung im Sport und richtet sich an alle Vereinsmitarbeiter/innen der Jugendarbeit.
  • Bei den Schnupperkursen "Starke Freunde können raufen" vermitteln Trainer/innen Werte in Kinder- und Jugendgruppen von Kinderheimen (keine Kampfsportarten!).
  • Eine Studie der Universität Stuttgart befasst sich mit der Erziehung im Sport und liefert Erkenntnisse und Handlungsansätze für das Tätigkeitsfeld des Trainers im Sport.

Badische Sportjugend
( www.sport-in-bw.de/bsjka )


 

 

 

„Alles Gute“

Russische Orthodoxe Jugend

 



„Kirche, Moschee, Synagoge“

Hafenkirche Mannheim
( www.ekma.de/gemeinden/hafen )
und
Institut für Deutsch - Türkische
Integrationsstudien
und interreligiöse Arbeit e.V.

 

 

 

„Ich, Du, Wir alle – mittendrin statt außen vor“

Alex-Club Stuttgart und
Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e.V.
(www.lv-koerperbehinderte-bw.de)

 

 

 

„IdeeAlle“

Mit dem Projekt "IdeeAllee" wollen wir in unserem Verband eine Auseinandersetzung mit unseren Werten in Gang bringen, und zwar in allen unseren Altersstufen. Am Ende soll eine Arbeitshilfe zum Thema Werte entstanden sein, die Methoden für eine altersgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema bietet. Wir werden in einem ersten Schritt aktive Mitarbeitenden aus den Altersstufen zu einem Wochenende zusammenrufen, um dort nach einer Diskussion unserer Werte entsprechende Methoden zusammenzustellen, die in einem Prototyp der Arbeitshilfe festgehalten werden. Dieser Prototyp wird an einem zweiten Wochenende mit Gruppenleitenden aus den Ortsgruppen erprobt. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden werden in den Prototyp eingearbeitet, und dann geht er für drei Monate in alle Ortsgruppen unseres Verbandes. Im Juni wird es ein großes Rückmeldetreffen geben und die dort gesammelten Anmerkungen fließen in die endgültige Fassung der Arbeithilfe ein, die dann im Sommer erscheinen soll.

VCP in Württemberg
( www.wuerttemberg.vcp.de )