Projekte & ihre
Träger - Runde 1
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Der Dokumentarfilm „Zwischen Rap & Ramadan – junge
Muslime in Freiburg“
In Zusammenarbeit mit den Cinemaxx Kinos und dem Jugendradiosender
DasDing
„Es kommen bessere Zeiten, so Allah will, die Welt dreht
total durch, doch ich chill...“, singt Malik im Dokumentarfilm „Zwischen
Rap und Ramadan – junge Muslime in Freiburg“. Der afghanisch-stämmige
Freiburger Rapper fühlt sich mit der muslimischen Religion
seiner Eltern verbunden, doch er ist kein Fundamentalist, tritt
auch schon mal in einer wilden Disco auf und hat viele Freunde
anderer Religionen. Trotzdem wird er seit dem 11. 9. immer wieder
schief angekuckt – wie wenn er ein Terrorist oder ein Schläfer
wäre.
Ähnlich geht es auch den drei anderen Protagonisten in dem direkten
und authentischen Dokumentarfilm: Die kopftuchtragende Studentin
Meryem, die zwar sehr gläubig ist, aber auch selbständig
und emanzipiert; der Schauspielschüler Hamze, der mit einer
Deutschen verheiratet ist und die Regeln des Islam locker handhabt;
und die Schülerin Selma, die sich samstags in der Disco
amüsiert und neben dem Bild des Propheten das des Rappers
Tupac stehen hat. Die vier vertreten die jungen, modernen Muslime
in Deutschland, die zwar zu ihrer Religion stehen, sie jedoch
ganz unterschiedlich und mit einer modernen Geisteshaltung leben.
Der 2003 produzierte Dokumentarfilm gibt einen Einblick in das
Leben und Denken der vier jungen Muslime. 30 Minuten lang, zeigt
er die jungen Muslime als ganz normale, weltoffene Menschen.
Der Film wurde im November 2003 für den europäischen
ARD-Medienpreis CIVIS nominiert und kam auf Platz 2. „Dieser
Film ist eine Entdeckung“, urteilte die Jury unter der
Leitung von Iris Berben. Am 8. Februar 2004 folgte eine weltweite
Ausstrahlung auf Deutsche Welle TV, am 20. April 2004 wurde der
Dokumentarfilm im SWR Fernsehen gezeigt. Jüngst wurde die
Produktion von Phoenix übernommen und am 25. August 2004
gesendet. Von Januar bis Juni 2005 wird „Zwischen Rap und
Ramadan“ im Schulfernsehen (SWR) zu sehen sein.
Die Tournee – es kommen bessere Zeiten…!
„
Islam“ steht in Baden-Württemberg auf dem Lehrplan.
In vielen Klassen ist mittlerweile ein Großteil der Schüler
muslimisch. Doch beim Thema Religion kommen Jugendliche kaum
ins Gespräch. Dennoch ist es Thema, immer wieder, immer
mehr und bei der augenblicklichen Weltsituation ganz besonders.
Viel Halbwissen, viele Vorurteile, zu wenig Austausch.
Die Idee der Film-Tournee ist: Schüler und Lehrer aus ihren
Klassenzimmern zu holen, Menschen jeden Alters, Religion und
Nationalität in Form von kleinen Events (mit Film, Soundtrack
und Protagonisten) zusammenzuführen und das Thema aufzulockern.
Und so in entspannter Atmosphäre Austauschmöglichkeiten
zu schaffen. Präsentiert wird der Film in exklusiv CinemaxX-Kinos.
Unterstützt wird die Tour zusätzlich durch die Landesstiftung
Baden-Württemberg und die Jugendstiftung Baden-Würrtemberg
sowie der Jugendradiosender DasDing (SWR).
Frisch und frech, offen und unkonventionell aufeinander zugehen,
Wertevermittlung hautnah. So haben wir auch wieder eine Chance
auf „bessere Zeiten…“!
Film-Tourdaten in Baden-Württemberg:
Cinemaxx Stuttgart (Bosch Areal):
Donnerstag, 14.10.2004
Präventionsfestival Cottbus:
Donnerstag, 28.10.2004
Präventionsfestival Cottbus:
Freitag, 29.10.2004
Cinemaxx Heilbronn:
Donnerstag, 21.10.2004
Cinemaxx Mannheim:
Donnerstag, 25.11.2004
Vorstellungen jeweils um 11 Uhr / 20 Uhr
Jeweils im Anschluss Liveact:
Liveacts und CD Release "Zwischen Rap und Ramadan - junge
Muslime in Freiburg" presented by RoZone-Beats (Sound/Beats),
Breakdance mit Riza, Toughkid und Mentor und HipHop Show mit "Sixfold"
Zwischen Rap und Ramadan
Element-3 e.V.
(www.element-3.de)
in Kooperation mit dem Stadtjugenring Freiburg e.V (www.stadtjugendring-freiburg.de)
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„Das Einende der Vielfalt!“
Das Projekt „Das Einende in der Vielfalt!“ strebt
auf unterschiedlichen Ebenen die Auseinandersetzung und Verständigung über
Wertvorstellungen mit der Fragestellung an: wie kann trotz der
Unterschiedlichkeit von Menschen und Gruppierungen Gemeinschaft
funktionieren?
Das ehemals Verbindende der Mitglieder des SJR,
die Jugendverbandsarbeit selbst hat sich weiterentwickelt. Immer
weniger sind die „alten
Leitbilder“ für das Engagement von Mädchen und
Jungen motivierend, wenn sie sie nicht als sinnstiftend für
sich selbst erleben.
Jugendverbände sind also herausgefordert eigene Werteprofile
weiterzuentwickeln, die für Jugendliche und junge Menschen
subjektiv sinnhaft sind. Für den SJR als „Dienstleister“ bedeutet
dies, den eigenen Mitgliedern Raum für die Auseinandersetzung
mit den eigenen Werten sowie Impulse für deren Weiterentwicklung
zu bieten.
Zentraler Bestandteil des Projekts ist die gemeinsame
Entwicklung von Praxisprojekten zur Wertekommunikation mit den
Mitgliedsverbänden
des SJR, die Jugendliche selbst als Adressaten haben und sie zur
Auseinandersetzung mit eigenen Wertvorstellungen und Wertvorstellungen
einer Gemeinschaft initiieren.
Stadjugendring Esslingen e.V. (www.sjr-es.de)
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„Anstiftung zum Dialog“
Die evangelische
Jugend in Baden und Württemberg startet
an vier verschiedenen Orten (Konstanz, Lahr, Ludwigsburg und Pforzheim)
ein Filmprojekt mit dem Titel „Anstiftung zum Dialog“.
Jugendliche der evangelischen Jugend werden gemeinsam mit Jugendlichen
mit Mitgrationshintergrund einen Film zum Thema „Ich zeige
Dir mein Leiben“. Durch das gemeinsame Konzipieren und Drehen
des Films soll ein Prozess der Begegnung in Gang gesetzt werden,
bei dem die Jugendlichen über Themen wie Familie, Freizeit,
Religion und damit grundlegende Wertefragen ins Gespräch kommen.
AG Evang. Jugend in Baden und Württemberg
(AGBW)
(www.ejwue.de, www.ejuba.de)
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„Startworkshop zum Go future-Prozess für eine WERTvolle
kirchliche Jugend(verbands)arbeit in der Erzdiözese Freiburg“
Kirchl. Jugend(verbands)arbeit wird in der Erzd.
Freiburg von Verbänden und Fachstellen durch Ehrenamtliche und Hauptberufliche
getragen. Der Workshop ist der Startpunkt eines mehrjährigen
Zukunftsprozesses. Während eines Wochenendes bewerten die
VerantwortungsträgerInnen gemeinsam aktuelle Herausforderungen
und setzen entsprechende Schwerpunkte in ihrer Arbeit. Grundlage
hierfür sind das in Leitsatz und Leitbild definierte Wertegerüst
der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit.
Alle wichtigen Informationen zum Wochenende sind
hier abrufbar
BDKJ Freiburg (www.bdkj-freiburg.de)
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„Sport für Eigensinnige“
Sportvereinigung Böblingen e.V.
(www.sv-boeblingen.de)
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„Wechsel-Wirkung“
Der
Verein „Goldenen Lilien“ ist
ein Kulturverein, jugendkulturelle Angebote gehören zu seinem
Leitbild. Aus diesem Grund werden im Projekt „Wechsel-Wirkung“ beispielhafte
Jugendangebote aus dem Bereich des Theaters und der Radiokunst weiterentwickelt.
Ausgehend von den Erfahrungen in 2 neuartigen Jugendprojekten („Me
Myself and We“ und „Girls and Boys go Abroad“)
der „Goldenen Lilie“ im Projekt „Wechsel-Wirkung“ werden
die neuen Ziele des Vereins überprüft und
schließlich in ein neues Leitbild aufgenommen.
In „Me Myself and We“ erforschen die Jugendlichen über
Erzählungen Zusammenhänge ihrer Familie und anderer Menschen
die Auswirkungen die Zeitgeschichte und persönliche Entwicklungen
auf die Entstehung ihrer individuellen kulturellen Identität
hatte. Stichworte wie Ausgrenzung, Begegnung, Konflikte, friedliche
Wege sind Ansätze, um sich mit fördernden und hemmenden
Bedingungen von Toleranz und funktionierender interkultureller Kommunikation
auseinanderzusetzen.
„Girls and Boys go Abroad“ ist ein lokales Theaterprojekt,
in dem sich Mädchen und Jungen ausgehend von Stereotypen der
Geschlechteridentitäten mit ihrer eigenen geschlechtlichen Identität
im interkulturellen Kontext beschäftigen. Konkret zielen diese
Gedanken auf die Fragestellung ab, ob es Angebote in der Jugendarbeit
nur speziell für Mädchen und Jungen
bedarf oder nicht.
Goldene Lilien (www.goldene-lilien.de)
in Kooperation mit dem Stadtjugendring Stuttgart e.V. (www.sjr-stuttgart.de)
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„Werte im Gepäck – Eine
Kofferstafette der Naturfreundejugend durch das Badische Wertall“
"Auf die Plätze fertig los!" - ab Juli reist der
Koffer der Naturfreundejugend Baden durch das Land. Er wird dabei
von einer Gruppe zur nächsten Gruppe gebracht. In ihm werden
Spiel- anregungen und Ideen zu dem Jahresthema 'Wir haben Recht(e)!' übermittelt.
Bei den Treffen
sollen mit den Jugendlichen deren Werte, Wünsche,
Bedürfnisse und Rechte bearbeitet werden. Ebenso wird es viel
Spiel und Spass geben.
Badische Naturfreundejugend e.V. (www.naturfreunde-baden.de)
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„united world dot
com“
eine musikalische geschichte zur entstehung der
erde/menschheit aus der sicht von behinderten und nichtbehinderten
jugendlichen.
die sichtweisen der jugendlichen werden seriös und gleichwertig
behandelt und dramaturgisch umgesetzt. jeder vom ensemble hat seinen
kreativen platz und ist zur umsetzung gleich wichtig.
durch das stück führt eine geistig behinderte.
musikalische leitung: ro kuijpers
projektleitung: margarethe mehring-fuchs
assistenz: ingrid kloos
percussion: congas, bongos, schlagzeug, ziegelsteine, bellafon,
darbukka,
plus komposition auf minidisc
united world dot com
Element-3 e.V. (www.element-3.de)
in Kooperation mit dem Landesjugendring Baden-Württemberg
e.V.(www.ljrbw.de)
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„GÖRLS Menti“
"Görls-Menti" ist ein Projekt des
Vereins gÖrls e.V., Reutlingen, in dem Mädchen und
junge Frauen über den Zeitraum eines Jahres als Mentee im
ehrenamtlichen Engagement qualifiziert werden. Sie werden darin
unterstützt, eigene Aktionsfelder zu entwickeln und gemeinsam
mit dem Vorstand und der Geschäftsführerin eine neue
Wertegrundlage in der Mädchenarbeit zu erarbeiten.
Im Rahmen von „Görls Menti“ entwickelt
Görls e.V. eine mädchengerechte passgenaue Qualifizierung
in mehreren Modulen.
Der besondere Ansatz der Qualifizierung ist die
Biographiearbeit. Durch die Auseinandersetzung mit der persönlichen
Entwicklung als Mädchen und junge Frau wird, das eigene
Handeln und die Sozialisation reflektiert, eigene Krisen und
Hilfsmodelle der Überwindung aufgearbeitet und beim Lernen
in der Gruppe die soziale Kompetenz trainiert.
Die Mädchen reflektieren ihre persönlichen
Wertvorstellungen. Durch die gezielte Einbindung von Fachfrauen
in die Qualifikation, als Vorbilder und Vermittlerinnen werden
Wege und Werte diskutiert und reflektiert, die als Grundhaltung
in die ehrenamtliche Tätigkeit der Mentorinnen einfließen.
Ferner werden in den Modulen rechtliche und gruppenpädagogische
Inhalte vermittelt, die für eine Gruppenleitung notwendig
sind.
Als Tätigkeitsfelder können die bestehenden
Angebote z.B. im offenen Treff, Bildungs- und Freizeitprojekte
des Mädchencafés genutzt werden. Wöchentlich
treffen sich die Mentorinnen in ihren Teams, um konzeptionell
und praktisch an ihren eigenen Projekten weiterzuarbeiten. Nach
Bedarf können sie Einzeltermine zur Unterstützung und
Beratung mit der Geschäftsführerin wahrnehmen. Alle
14 Tage findet ein Projekteaustauschtreff statt. Dort werden,
Projektentscheidungen getroffen, Events geplant und die weiteren
Inhalte der Qualifikationsmodule präzisiert. GÖRLS e.V. (www.maedchencafe-reutlingen.de)
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„Reise zum Planeten
der Zukunft“
Reise zum Planeten der Zukunft ist ein mehrtägiges Projekt
für Kinder von 8 – 13 Jahren, das im Wald stattfindet.
Kinder erhalten vielerlei Anregungen, Natur mit allen Sinnen zu
erfahren und die Wunder der natürlichen Welt zu entdecken.
Sie lernen auf spannende, abenteuerliche Weise ökologische
Grundkonzepte kennen, erproben neue Handlungsmöglichkeiten
für einen zukunftsfähigen Konsum und Lebensstil und überlegen
sich Ideen, Vorschläge und Werte für eine l(i)ebenswerte
Zukunft unseres Planeten Erde. Sie lernen, dass sie selbst es sind,
die den Planeten der Zukunft mitgestalten und dass sie für
das Wohl ihrer Mitgeschöpfe – der jetzigen und zukünftigen – mitverantwortliche
sind. Sie werden motiviert, sich im Anschluss an die Projektwoche
persönliche Schritte und Projekte vorzunehmen und
umzusetzen, um dem Ziel eines besseren, gerechteren Planeten der
Zukunft näher zu kommen.
Umweltzentrum Kreis Böblingen
(www.bund.boeblingen.de)
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„Wir machen uns die Welt wie sie uns gefällt“
Die
Projektangebote richten sich an Gruppen, da Wertekommunikation
in sozialen Bezügen stattfindet. Das Projekt
wird in allen Altersgruppen und anknüpfend an die verschiedenen
Formen der Hilfen zur Erziehung und der Jugendsozialarbeit aufeinander
aufbauend einen Schwerpunkt des nächsten Jahres bilden. Es soll
sichergestellt werden, dass der Austausch über Werte zu einem
Schwerpunktthema unter den Kindern und Jugendlichen und innerhalb
der Jugendhilfestation und in Teilen des Gemeinwesens wird.
Das Projekt bietet Kindern und Jugendlichen Erfahrungs- und Handlungs(spiel)räume,
sich ihrer eigenen Werte bewusst zu werden sowie Werte anderer kennen
zu lernen. Kinder und Jugendliche können sich in diesen Räumen
aufeinander einlassen und Werthaltungen anderer verstehen. Die in
diesem Prozess angestoßenen Diskussionen, Erlebnisse und Erfahrungen
eröffnen durch die sie begleitende Reflexion für die Kinder
und Jugendlichen Möglichkeiten zum Erwerb von notwendigen Fähigkeiten
unter anderem zur Wertekommunikation: Perspektivwechsel, Gemeinwohlorientierung,
Engagement, Aushalten von Ambivalenz, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.
Der durch das
Projekt angestoßene Prozess setzt auf Partizipation,
Mitgestaltung und Mitbestimmung in der jeweiligen Gruppe. Die Aneignung
von Werten braucht partizipative, mit zu gestaltende und mit zu bestimmende
Angebote und Kontexte. Kinder und Jugendliche können sich Werte
zu eigen machen indem sie lernen, diesen Aneignungsprozess selbst
zu steuern.
Das Volksbänkle Kirchentellinsfurt, Sophienpflege Tübingen
(www.sophienpflege.de)
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