Landesstiftung Baden-Württemberg Landesjugendring Baden-Württemberg

Hintergrund - Förderbedingungen

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Förderbedingungen
Anträge können anerkannte Träger nach §4 JBG BW stellen. Die beantragten Projekte müssen sich deutlich auf Wertekommunikation in der außerschulischen Jugendarbeit beziehen – und je näher sie den Zielsetzungen des Gesamtprojektes kommen, desto größer sind die Chancen auf Bewilligung. Ein Ausschlusskriterium sind schulische Aktivitäten!
Projektanträge können von 2.500 € Minimum bis 25.000 € Maximum reichen. Gefördert werden unmittelbar für das Projekt tätiges Personal und Sachkosten (dazu gehören auch Honorare für Referenten; PR, Mieten und Gerätemieten).
Nicht gefördert werden Investitionen und Overheadkosten (also anteilige Kosten von ohnehin vorgehaltenen Kapazitäten).

Die von der Landesstiftung berufene Jury hat sich mit der Projektfachstelle und dem Beirat auf folgende Bewertungskriterien verständigt:

1. Zielgruppen
Jugendliche (i.d.R. 12-27 Jahre) profitieren vom Projekt, Träger der Jugendbildung arbeiten an ihren Werten und ihrer Wertekommunikation. Dabei sollen männliche und weibliche Jugendliche aus vielen unterschiedlichen Lebenslagen berücksichtigt werden (z.B. MigrantInnen; unterschiedliche Schulbildungen, unterschiedliche soziale Lagen, unterschiedliche Integrationsgrade).

2. Thema und Projektaufbau:
Die Kommunikation (!) über Werte (!) steht im Mittelpunkt (!) des Projekts. Der Projektaufbau ist klar, die Projektziele sind klar und überprüfbar formuliert. Werte werden hier verstanden als grundlegende Motive für Handeln, als „Grund der Bevorzugung“. Werte, die gegen das Grundgesetz oder gegen die Menschenrechte verstoßen, dürfen im Projekt nicht befürwortet werden.

3. Methode:
Unmittelbares Erleben, Reflektieren, Handeln und Partizipation sind integrale Aspekte einer ganzheitlichen Methodik in Bildungsprojekten. In die Werte-Klärungsprozesse der Träger sind Jugendliche aktiv eingebunden.

4. Innovation:
Das Projekt bringt die Jugendarbeit inhaltlich und methodisch voran: es experimentiert mit neuen Themen, neuen Wegen, neuen Zielgruppen.

5. Flexibilität und Offenheit:
Die Projektaktiven „kennen“ das Ergebnis nicht schon und sind offen für Überraschungen, für Entdeckungen und unerwartete Entwicklungen.

6. Dokumentation und Transfer:
Die Projektergebnisse und -erfahrungen werden kommuniziert und können für andere AkteureInnen in der Jugendbildung nutzbar gemacht werden.

7. Effizienz und Nachhaltigkeit:
Die finanziellen Aufwendungen stehen in einem realistischen Verhältnis zum Projektergebnis. Das Projekt wirkt über die Dauer der Förderung hinaus.